Zinsmethoden
Die fünf Zinsmethoden, die LoanMonitor unterstützt, und wie Sie die passende zu Ihrem Darlehensvertrag wählen.
Die Zinsmethode (Zinstagezählung) legt fest, wie viele Zinstage eine Periode hat und mit wie vielen Tagen das Jahr gerechnet wird. Dasselbe Darlehen ergibt beim gleichen Zinssatz je nach Methode unterschiedliche Zinsbeträge. Die Methode muss deshalb zu Ihrem Darlehensvertrag passen, sonst weicht Ihr Tilgungsplan um einige Euro von den Abrechnungen Ihrer Bank ab.
Deutsche Banken rechnen fast immer nach der deutschen Zinsmethode (30/360). Steht im Vertrag „30/360“ und ist der Darlehensgeber eine deutsche Bank, beginnen Sie dort.
Deutsche Zinsmethode (30/360)
Jeder Monat hat 30 Tage, auch der Februar und der Fälligkeitstag. Standard bei deutschen Bankdarlehen.
30E/360 (Eurobond)
Aus dem 31. wird der 30.; der Februar bleibt unverändert.
30/360 US (Bond Basis)
Der 31. wird nur dann zum 30., wenn die Periode am 30. oder 31. begonnen hat.
ACT/360
Tatsächliche Kalendertage bei einem 360-Tage-Jahr. Geldmarktstandard für EURIBOR und €STR.
ACT/365
Tatsächliche Kalendertage bei einem festen 365-Tage-Jahr.
Einen Vergleich aller fünf Methoden und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Auswahl finden Sie im Überblick der Leitfäden.